Beiträge von V'ger

    "Zuletzt war er auf Sternenbasssisss 78 ... dasss heisssst viel mehr, er issst noch da. Und die issst nicht weit weg, dafür würden wir mit Warp 4 zirka 20 Minuten brauchen. Hier issst ausssserdem noch ein Verweisss ... zu einem dutzend weiterer ehemaliger Crewmitglieder, ebenfallsss auf Sternenbasssisss 78. Ich denke mal, dassss die Spur doch nicht ssso kalt issst, wie zunächssst gedacht. Aber esss issst sssehr wahrscheinlich, dassss er nicht mit unsss darüber reden will, zumindessst issst davon aussszugehen."


    V'ger macht eine Pause und sieht in Richtung ihres Bereitschaftsraumes. Dann schaut sie ihren ersten Offizier an.


    "Ich mache mir etwasss Sssorgen ... Mr. Decker hat sssich noch nicht gemeldet. Hoffentlich issst allesss gut."


    Dann nimmt der Captain wieder Einsicht in die Personalakten der zwölf ehemaligen Besatzungsmitglieder, die unter dem Kommando von Captain Michaels standen. Dabei erscheint ihr eine Personalakte besonders auffällig.


    "Hm ... diessse Lieutenant Jane Dixon ... hier steht, die hat wasss mit Sssektion 31 zu tun gehabt ... die scheint mir etwasss zwielichtig zu sssein, wenn wir die befragen sssollten, issst esss bessser, die Antworten zu protokollieren, denn sssolchen Leuten sssollte man vorerssst gar nicht glauben. Und vertrauen schon mal gar nicht, denn dasss wäre mir zu hoch, wasss meinen Sssie, Mr. Thonasss?"

    Tatjana Sokolov, noch immer an der Konsole hockend fängt an vor Kälte zu zittern und drückt sich buchstäblich dagegen, um so viel Wärme zu kriegen, wie ihr möglich ist. Dann hört sie seltsame piepsende Geräusche aus einem der näheren Zugangsschächte, fast wie als wären da Ratten oder Mäuse drin. Sie sieht sich um, ob nicht irgendwo eine Notfallausrüstung unter einer der Konsolen steckt oder hinter einer Wandverkleidung. Schließlich findet sie ein stattliches Notfallset, bestehend aus einem Rucksack, einem Gewehr und einer Wolldecke, wobei sie sich wundert, seit wann die Föderation Wolldecken für den Notfall hinter solche Wandverkleidungen packt.


    Sie legt den Rucksack an und die Wolldecke darüber, dabei schultert sie das Gewehr. Dann sucht sie nach dem Zugangsschacht, aus dem sie die Geräusche vermutet. Erst als sie diesen gefunden hat, versucht der Commander vorsichtig die Zugangstür einen Spalt breit zu öffnen, als sie einen kurzen Moment später eine ganze Horde Ratten darin erblickt. Sie wundert sich, seit wann ein Schiff der Sternenflotte plötzlich so stark von Ungeziefer befallen werden kann.


    Da sie nichts besseres zu tun weiß, öffnet sie die Zugangstür noch ein bisschen weiter und steckt dann den Lauf des Phasergewehres hindurch. Danach fängt sie an kontrollierte Salven abzugeben, um die Rattenplage in den Griff zu bekommen, dabei weiß sie noch nicht, dass sich der Gunnery Sergeant hinter der Horde von Ratten befindet. Aber für den Fall dass einer sich hinter der Rattenmenge befinden könnte, vaporisiert sie die Ratten nur an den Schachrändern.

    "Sssie wollen doch nicht den Laufburschen machen ... na schön, wir haben ohnehin keine Wahl. Sssie können weitergeben, die Kommunikation issst in etwa drei Stunden wieder bereit. Aber esss wird ab und an zu Störungen kommen. Diessse zu beheben dauert auch ssseine Zeit, auch zirka zwei Stunden. Und noch etwasss ... geben Sssie dem Captain den aktuellen Bericht gleich mit, ich mussss hier unten bleiben."


    Dabei händigt V'moss dem Fähnrich den Bericht für den Captain aus und setzt ihre Arbeit an den Injektoren fort. Da diese so gut wie nutzlos geworden sind, versucht sie jetzt Alternativen zu finden, wie man die Rodger Young im schlimmsten Fall dennoch irgendwie in Bewegung setzen könnte.


    Der Fähnrich, der das Schiff nach einem brauchbaren Terminal abgesucht hatte, kümmerte sich inzwischen um den Bypass und der Neujustierung für die Aufrechterhaltung der Lebenserhaltung [Vermerk im aktuellen Bericht an den Captain].


    Mit einem Mal gab es im Maschinenraum wieder einen Knall, der allerdings vom primären Injektor zu stammen scheint. V'moss, die gerade in der Nähe gewesen ist, hat sich dabei einen Metallsplitter in ihrer rechten Schulter eingefangen und das medizinische Personal verständigt. Dann hat sie allen nicht benötigten Cremen befohlen, den Maschinenraum umgehend zu verlassen. Weiterhin hat sie auch angeordnet, dass ab sofort Schutzanzüge im Maschinenraum Pflicht sind, um solche Verletzungen zu minimieren.


    Während der Doktor und einige Ärzte im Maschinenraum angekommen sind, finden sie V'moss in ihrem Büro, welche sich noch immer ihre Schulter hält, um die Blutung so gering wie möglich zu halten. Der Doktor fragt, ob V'moss eine Betäubung will, allerdings meinte sie nur leicht verärgert: "Eine Betäubung issst wasss für Weicheier! Ziehen Sssie mir den verdammten Splitter da rausss oder sssoll ich hier verbluten!"


    Gesagt getan, der Doktor beginnt mir der OP vor Ort und zieht vorsichtig den Splitter aus V'moss' Schulter. Nachdem der Splitter draußen ist, greift V'moss wie vom Instinkt gesteuert nach ein paar Bandagen, da sie keine Zeit für eine Regeneration hat, jedoch wird sie vom Doktor zurückgehalten. Der Doktor befiehlt ihr, still zu bleiben und die Verletzung regenerieren zu lassen da sie ansonsten für vorübergehend Dienstuntauglich befunden werden würde, was V'moss sehr missfällt, aber ihr bleibt daher keine Wahl.


    Nachdem ihre Verletzung regeneriert worden ist, knurrt V'moss nur verärgert und weist die Maschinencrew an, sich von den Injektoren fernzuhalten. Dabei holt sie ein paar Crewmen zu sich in's Büro und weist sie an, ein paar Kraftfelder um die Injektoren zu legen, da sie nicht will, dass sich noch jemand verletzt. Dann macht sie sich wieder an die Arbeit und schreibt weiter Berichte.

    "Hier steht wasss ... er hatte laut desss Logbuchesss einige hochrangige Offiziere im Verdacht, aber er hat niemalsss offen darüber gesprochen, denn hier, ssso heissst esss, traute er kaum noch ssseiner Crew, die jedoch ohne wenn und aber ssseinen Befehlen folge leissstete ... demnach klingt dasss aber ssso, alsss wäre sssein Misssstrauen nicht zu recht gewesssen ... aber hochrangige Offiziere - da kämen nur welche ab Commodore aufwärtsss in Frage ..."


    Der Captain macht eine Pause und denkt für einen Moment nach, in dem Moment versucht sie einen Vergleich zu schaffen, der ihr allerdings durch Mangel an weiteren Beweisen nicht gelingt.


    "Mit Captain Michaelsss sprechen? Dasss wird vorerssst nicht gehen, esss sssei denn ... ja, esss sssei denn, wir versssuchen einen codierten Kanal zu ihm zu öffnen ... dasss heissst ... erssstmal sssolten wir überprüfen, ob der noch im Dienssst issst und/oder noch lebt ..."


    V'ger wühlt in einigen anderen Verzeichnissen nach Captain Michaels' Akte. "Hier ... Robert Walther Michaels. Captain ... zur Beförderung zum Commodore vorgeschlagen ... er kommandiert derzeit nicht mal ein Schiff ... offenbar issst die Spur hier kalt, verdammt."


    Jetzt sucht sie die gesamten Akten seiner ehemaligen Crew zusammen, in der Hoffnung doch jemandem ein paar Informationen zu entlocken. "Nummer Einsss, helfen Sssie mir dabei, die Akten ssseiner ehemaligen Crew zu durchsssuchen ... wenn esss sssein mussss, müssssen wir mit allen sprechen, auch wenn esss unangenehm issst. Aber ... wie pflegte mal jemand zu sssagen: Wissssen issst Macht, nichtsss zu wissssen macht nichtsss."

    V'moss, die gerade dabei ist, den Schadensbericht zu verfassen, bekommt unter Anderem die Meldung, dass die Lebenserhaltung stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und bittet einen der anderen Ingenieure dem Botendienst für die Brücke einen vorläufigen Schadensbericht mitzuteilen.


    Dass ebenfalls der Transponder nicht mehr funktioniert, lässt sie ein Team einteilen, die im nächstgelegenen Frachtraum eine Sonde zusammenbauen sollen, welche ein Notsignal auf Föderationskanälen aussenden soll.


    Sie schaut sich die zuständigen Systeme vom Maschinenraum an und stellt fest, dass wichtige isolineare Prozessoren völlig in der Fassung durchgeschmolzen sind, was bedeutet, dass das Terminal an sich, wo die Prozessoren drin stecken, unbrauchbar geworden ist. Sie fragt den Ingenieur, der sie begleitet, was sie für Möglichkeiten haben.


    "Fähnrich, wäre esss nicht möglich, wenn wir versssuchten, ein sssolches Prozessssorterminal hier noch irgendwo zu finden, dasss grösssstenteilsss noch intakt issst? Dann wäre die Luftversssorgung kein Problem mehr. Die Isssolinearen Chipsss kann man replizieren, nur ein sssolchesss Terminal wäre erforderlich."


    Ensign: "Es wäre schon möglich, nur müssten wir auch einen Bypass legen und die derzeitigen Hauptfunktionen des gesuchten Terminals woanders etablieren."


    "Gut ... dann müsssten wir nur noch sssehen, wo ein sssolchesss in Frage käme ... Fähnrich Sssie haben heute mal von mir dasss Privileg, ein paar Teamssss einzuteilen und nach einem sssolchen Terminal zu sssuchen. Ich mussss hier bleiben, da der Captain unsssere Schadensssberichte braucht."


    Ensign: "Natürlich, Lieutenant. Ich fange sofort damit an ... ach ... sagen Sie, wo werde ich Sie finden, falls Sie nicht im Maschinenraum sein sollten? Die Kommunikation ist leider zerstört."


    "Ich werde in meinem Büro bleiben ... ssselbssst wenn ich da auch übernachten müsssste. Dann gutesss Gelingen, Fähnrich. Wenn allessss gut läuft, werde ich beim Captain eine Empfehlung aussssprechen."


    Gesagt, getan. V'moss, inzwischen wieder in ihrem Büro, das auch besser ausgesehen hatte, versucht erstmal etwas Ordnung zu machen, bevor es weiter geht. Sie richtet sich dort ebenfalls ein, mit einer Liege, die sie mitgenommen hat, als sie auf die USS Rodger Young versetzt wurde. Den Phaser, den sie sich von ihrem Schreibtisch genommen hat, trägt sie jetzt immer bei sich, denn sie hat die Absicht, vorerst auf ihrer Liege im Büro zu übernachten.

    "Verhindern können wir da gar nichtsss mehr. Dasss Einzige, wasss unsss übrig bleibt, issst vorerssst autonom zu agieren. Wir können niemandem trauen, ausssser unsss ssselbssst. Ich schlage auch daher vor, alle Kanäle zur Föderation zu beschränken. Nur noch die Aussssenpossten, auf denen unsssere Crew wartet, wird noch die Möglichkeit haben, mit unsss zu reden, aber auch nur ssso lange, bisss wir alle an Bord haben."


    Während sie weiter nach möglichen Dateien sucht, die ein eventuelles Muster in all dem aufweisen könnten, bemerkt der Captain nur sehr trocken: "Diessse geschmacklossse Art einen Captain ssso fessstzusssetzen issst schon sssehr interesssant. Esss issst, alsss würde ein Admiral einem kommandierenden Offizier sssein Schiff nicht nur wegnehmen, sssondern ihn auch gleichzeitig ohne weitere Gründe ausss der Sternenflotte werfen wollen." Dann macht sie wieder eine Pause und wendet sich den Daten zu. Dabei entdeckt sie durch Zufall eine Datei in den privaten Logbüchern der Sternenflotte, welche auf eine ähnlich gestrickte Situation hindeutet. Sie ruft die Datei auf, liest sich diese durch und zeigt diese anschließend ihrem Ersten Offizier. "Mr. Thonasss, sssehen Sssie. Ein Captain Michaels schildert hier eine Ähnliche Sssituation ... wasss halten Sssie davon?"

    Während sie den Vorschlag zu Herzen nimmt, versucht V'moss den Druck im Warpkern zu verringern, um einen möglichen Bruch zu verhindern. Sie versucht das überschüssige Warpplasma so gut es geht abzulassen, in der Hoffnung, den Warpkern etwas abzukühlen. Nach gefühlten zwanzig Minuten ist der größte Teil des Überdrucks bereits weg, aber die Gefahr eines Warpkernbruches ist noch immer vorhanden. Sie bleibt jedoch dabei und lässt weiter Warpplasma ab. Dabei hofft sie, dass die Kammer des primären Injektors nicht anfängt zu brechen, weil es schon ziemlich ramponiert ist. Endlich nach weiteren fünfzehn Minuten ist endlich der Überdruck beseitigt und der Kern fängt an abzukühlen, wenn auch nur sehr langsam.


    "Endlich geschafft ... nur jetzt sssitzen wir vorerssst fessst. Wollen wir nur hoffen, dass der Transssponder noch funktioniert, ssonssst müsssen wir bald Rauchzeichen geben ..."


    Nachdem die Notenergie komplett eingeschaltet wurde, macht V'moss sich erstmal daran den Schadensbericht zu verfassen.

    V'ger setzt sich noch einmal mit Decker in Verbindung und weist ihn an, die automatische Verteidigung zu aktivieren, da das Drohnenschiff sonst für etwaige Angreifer ein zu leichtes Ziel darstellt. Normalerweise dürfte das auf einen Trip nach Risa überflüssig sein, aber durch den derzeitigen Stand in der Föderation ist anzunehmen, dass auch Captains aus den eigenen Reihen unter Umständen Schwierigkeiten verursachen können und zum Beispiel Deckers Idee zu vereiteln versuchen. Andererseits ist auch anzunehmen, dass das Dominion wieder irgendwo in der Nähe Posten bezogen haben könnte und nur auf einen gezielten Hinterhalt wartet.


    Als sich V'ger wieder in ihren Raum zurückziehen will, hört sie ein Piepsen, was auf die Spionagedrohne weist. An der Konsole sieht sie mit großem Entsetzen, dass die Spionagedrohne nicht mehr länger existent ist. Für sie kommen nur zwei Möglichkeiten in Frage:


    1.: Die Drohne wurde abgefangen und dann zerstört, oder


    2.: man hat die Drohne absichtlich eine gewisse Zeit lang Daten sammeln lassen und diese dann später vernichtet, um so mehr Verwirrung zu stiften.


    Schockiert und verärgert befiehlt der Captain ihren Ersten Offizier auf die Brücke, um mit ihm die bisher gesammelten Daten noch einmal durchzugehen. Sie hat eine schlimme Vorahnung, hofft aber, dass sie damit falsch liegt. Ihre Vorahnung ist dadurch begründet, dass man absichtlich falsche Daten an die Drohne übermittelt haben könnte. Einerseits würden sich die großen Unbekannten im Hintergrund verraten, aber Andererseits könnte damit auch der Verdacht auf jemanden Anders gelenkt werden.


    Bei dem Durchforsten der gesammelten Daten nimmt der Captain dabei jede Datei auseinander und versucht diese auf eventuell versteckte Probleme und gegebenenfalls versteckte Muster zu untersuchen. Da einige Daten durch die Zerstörung der Drohne beschädigt sind oder fehlen, müssen sich beide um jede Datei kümmern.




    =/\= Info: Drohnenschiff =/\=


    Jedes Drohnenschiff, die R.S.S. D'ha'raem hat zwei davon, ist mit zwei Punktverteidigungsphasern ausgestattet, eines ist über dem Cockpit und das andere unten am Rumpf angebracht. Diese Waffen decken eine Neigung von 180 Grad und einen 360 Grad Winkel ab. Da die Phaser selbst eigentlich auf Schiffen der Nebula Klasse vorkommen, sind diese Punktverteidigungswaffen auf diese Drohnenschiffe angepasst worden. Die Drohnenschiffe selbst sind autonom funktionierende 2-Personen-Shuttles, die für Kurz- bis Mittelstrecken eingesetzt werden können. Man kann sie aber auch manuell steuern, für den Fall, dass die Automatik versagt oder wenn man die manuelle Art bevorzugt. Da diese Shuttles jedoch nicht den Standards der Sternenflotte entsprechen, ist deren Einsatz auf die Benutzung durch Ranger und der dazu gehörenden Crew, sowie auf Marinepersonal an Bord eines Rangerschiffes beschränkt. Personen, die nicht zu einem Rangerschiff gehören dürfen weder in Begleitung der an Bord arbeitenden Crew noch alleine diese Drohnenschiffe benutzen, da es sich sonst um einen Akt des Verbrechens handelt und das unter Umständen auch das Kriegsgericht nach sich ziehen kann.


    (Für die verspätete Info bitte ich um Verständnis.)

    "Fallsss Sssie Ahnung von Dilithiummatrizssen und Injektoren haben, dann ja. Wir müsssen dafür sssorgen, dasss unsss hier der Warpkern nicht um die Ohren fliegt. Der Injektor rührt sssich nicht mehr, der Warpkern issst förmlich am Kochen und die Dilithiummatrixss dessstabilisssiert sssich immer mehr. Dasss Einzige, wass wir jetzt nur noch machen können, issst allesss aussszubauen und zssu deaktivieren. Mit anderen Worten, wir werden treiben. Dasss, wasss ich noch am Laufen halten kann, sssind Lebenssserhaltung, Replikatoren und den automatischen Transssmitter für Notsssignale auf Föderationssskanälen. Ich ... würde auch vorschlagen vorerssst die gesssamte Sssicherheit mobil zu machen ..."

    =A= "Wir können nicht abdocken. Dasss Einzige, wasss sssich anbietet, wäre wenn Sssie sssich ein Drohnenschiff nehmen würden. Risssa issst von hier ausss nicht weit weg, da reicht ein Drohnenschiff vollkommen ausss. Ihnen steht esss frei, sssolange wir alle Sssie wieder an Bord haben werden. Informieren Sssie mich über Einzelheiten und wasss wir tun können, um diesssen Wechssselbalg zum Sprechen zu bringen."

    =A= "Mossssington hier, wir können die Dilithiummatrix nicht vernünftig stabilisssieren! Ich weisss nicht, wasss die Ursssache issst, die Injektoren sssind ebenfallsss stark am fluktuieren! Wir stehen kurz vor einem Notabschalten desss Warpkernsss!"


    Während sie weiter versucht, mit einigen anderen Ingenieuren die Dilithiummatrix und die Injektoren zu stabilisieren und auszurichten, wird der ganze Maschinenraum auf einmal komplett dunkel und nur die Notbeleuchtung geht an.


    =A= "Mossssington an Brücke. *kein Ton* Mossssington an Brücke, hören Sssie mich?"

    V'ger, die immer entsetzter dreinblickt, fängt erst einmal an, sich wieder zu beruhigen. Erst, nachdem sie sich von der Schreckensmeldung beruhigt hat, fängt sie erst einmal selber nach zu denken, bevor sie sich zu irgendetwas äußert.


    Nach ein paar wenigen Minuten meint sie anschließend: "Ich bin mir sssicher, Decker hat noch ein paar Trümpfe im Ärmel, die wir dringend brauchen werden. Er sssoll sssich genau die Trümpfe zurechtmachen, die er gemässs der bevorstehenden Sssituationen für richtig hält, damit wir unsss im Notfall einen taktischen Vorteil verschaffen können. Aber er sssollte diessse mit unsss durcharbeiten, ich habe keine Lussst auf weitere Überraschungen."


    Dann hält der Captain für einen Moment inne, denn Personen, die nicht von der Sternenflotte sind, sind auf ihrem Schiff sehr ungewöhnlich. "Wass diessse Nicht-Föderationsss-Angehörigen Persssonen betrifft ... esss issst sssehr ungewöhnlich, sssolche Leute an Bord eines Rangerschiffesss zu lasssen ... da wir aber nicht die Wahl haben, können wir diessse auch nicht ablehnen. Aber wir müsssen sssie vorerssst im Auge behalten und ihre Zugänge auf dasss Wichtigssste beschränken ... und sssie werden ein strengesss Training brauchen. Lt. Col. Decker sssollte bescheid kriegen darüber ... er wird am Besssten wisssen, wasss diessse Leute brauchen. Dass Training werden wir aber zusssammen mit ihnen durchführen. Allesss Weitere werden die Neuzugänge mit der Zeit erlernen."


    Dann ist sie gerade dabei, sich ein PADD durch zu lesen, als sie nur noch die Bemerkung loslässt: "Der Wechssselbalg kann in der Zelle versssauern, wenn er nicht kooperativ issst. Wir werden früher oder später schon erfahren, wasss hier Sssache issst. Wir sssind Ranger und haben gewissse Sssonderbefugnisssse. Die Sternenflotte kann unsss in dem Fall nicht dazwischenfunken."


    Dann legt sie das PADD beiseite und beobachtet, was die Spionagesonde auffängt. "Mit dem Gamma-Quadranten werden wir erssst anfangen, wenn wir unsssere zugeteilte Mannschaft an Bord haben. Wir werden noch einige Stops vor unsss haben, bevor wir richtig anfangen können."


    V'ger bleibt bei der Konsole und beobachtet weiter die Daten von der Sonde.

    In der Zwischenzeit ist Tatjana dabei, den Weg zum Maschinenraum zu finden. Durch das mangelnde Licht ist nicht viel zu sehen und sie stolpert quasi auf dem Weg nach Unten mehrmals über ihre Füße. Als sie dann den Maschinenraum erreicht hat, kommt ihr etwas sehr merkwürdig vor, denn der Warpkern läuft noch und die meisten Konsolen arbeiten ganz normal, als wäre nichts gewesen. Die Konsolen, die nicht am Arbeiten sind, stehen auf Stand By. Als sie versuchen wollte den Captain zu rufen merkt sie, dass auch die Kommunikation nicht möglich ist und sie überlegt jetzt, was sie tun kann. Da ihr nichts besseres eingefallen ist, macht sie sich gerade auf den Weg zur Brücke, als die Tür nicht mehr reagiert. Sie versucht die Tür manuell zu entriegeln, aber auch das geht nicht. Das Letzte was sie will ist, eine Tür im Maschinenraum aufzubrechen, aber es scheint keinen anderen Ausweg zu geben. Und so stemmt sie vorsichtig und langsam die Tür zum Lift auf, damit nicht der gesamte Türmechanismus darunter leidet. Erst, als sie dann den Turbolift betreten will, rast dieser mit rasanter Geschwindigkeit nach unten. Der Lift wurde kurz vor Erreichen des Schachtbodens durch ein Kraftfeld aufgehalten. Kurz gesagt: Commander Sokolov sitzt in der Falle. Da sie nicht ganz schwindelfrei ist, wagt sie sich gar nicht erst in den Turboschacht zu gehen und bleibt im Maschinenraum. Dabei murmelt sie nur: "Na ja ... dann muss ich hier schlafen ..." Sie hockt sich an eine der Konsolen und versucht sich warm zu halten, da die Regulierung der Temperatur auch nicht mehr ganz zu funktionieren scheint.

    Tatjana schiebt derweil ein paar Überstunden, da sie gerade dabei ist, ihre Kollegen an Bord zu begrüßen und sie in die Arbeit einzuweihen. Danach teilt sie die Leute in die Bereiche ein, die sehr dringend Personal benötigen. Nachdem ihre Kollegen informiert sind, beziehen die erst mal die Gästequartiere, da diese keine Sternenflottenoffiziere sind, jedoch sehr gut mit den Standards der Sternenflotte vertraut sind, immerhin haben die sehr viel als Frachtkapitäne zu tun.


    Während die Gäste sich erst einmal einrichten, hat sich Tatjana zur Messe begeben und sich Boeuf Stroganoff bestellt, da sie kaum etwas zu Mittag gegessen hatte durch die ganze Arbeit. Nachdem sie mit dem Essen fertig geworden ist, begibt sie sich in ihr Quartier und legt sich schlafen.

    Während die neuen Techniker ihrer Arbeit nachgehen, fängt V'moss immer mehr an zu staunen und beginnt einen Bericht zu verfassen, in dem sie auch die neuen Techniker mit Lob nur so überschüttet. In einer Fußnote schreibt sie:


    "Diese Techniker sind die Besten, die ich je gesehen habe."


    Dabei hofft sie, dass diese Zusammenarbeit auch weiterhin so gut verläuft, da sie sich über die alte MR Crew ziemlich ärgerte und alles selbst in die Hand nehmen durfte. Nachdem sie den Bericht fertig hat, sendet sie es dem Captain, da diese Techniker mit kaum einer anderen MR Crew vergleichbar sind.

    SD: 69742.4 / 28.09.2014


    Akt 2


    Computerlogbuch der D'ha'raem, Sternzeit 69742.4, Captain Grall.


    Unser Gefangener ist bisher nicht sehr gesprächig gewesen und scheint auch weiterhin nichts zu sagen. Ich bekomme langsam das Gefühl, dass dieser Wechselbalg nur eine Art Ablenkung darstellt, aber vor was will er ablenken, falls dem so ist?


    Lieutenant Colonel Decker ist noch immer dabei herauszufinden, ob ein Bekannter von ihm, welcher ebenfalls im Dominion Krieg dabei war, noch im aktiven Dienst ist ... ich hoffe es sehr, denn wir brauchen jede Hilfe, die sich uns anbietet.


    Außerdem komme ich keinen Schritt weiter mit dem Oberkommando und mit den uns zugeteilten Offizieren. Es scheint, als wollte man verhindern, dass die D'ha'raem wieder in den Einsatz zurückkehrt. Die Spionagedrohne ist bereit, denn ich will herauskriegen, was dort unten auf der Erde vor sich geht. Denn so, wie ich es einschätze, werde ich meine Informationen nur durch den Einsatz der Spionagedrohne bekommen.


    Eintrag ende.

    Während sie den Wechselbalg in der speziell gesicherten Arrestzelle regenerieren lässt, begibt V'ger sich nach Deck 02-D zur Backbord Aussichtslounge und beobachtet von dort die Schiffswerft. Sie wird laufend über den Zustand des Wechselbalges informiert und sollte er seine normale Form wieder annehmen, kann sie von ihrem Standpunkt aus das Quantenstasisfeld aktivieren und wieder anfangen ihn zu verhören.


    //Edit: Ende von Akt 1.

    "Tun Sssssie allessss Nötige, wir müssssen an die Informationen kommen ... ich werde ihn vorersssst regenerieren lassssen ... aber nicht mehr in einem Kraftfeld, ssssssondern in einer Zelle."


    V'ger holt aus einer Wandverkleidung einen Lagerbehälter heraus und lässt den Wechselbalg dort hinein fließen. Danach versiegelt sie den Lagerbehälter und schafft den Wechselbalg in den Arrest auf Deck 4, wo sie den Behälter auf zeitverzögertes Öffnen einstellt und die gesamte Zelle mit Kraftfeldern abdichtet, sodass keine Möglichkeit zum Fliehen besteht. Als sie aus der Zelle heraustritt und die Kraftfelder aktiviert, überlegt sie, was die Cardassianer machen würden, als Decker die Leiche mit einem cardassianischen Phaser vaporisierte.